Für "Marty Supreme": - Timothée Chalamet zeigt echtes Commitment
Dass Schauspieler für ihre Rollen häufig an ihre Grenzen gehen ist in Hollywood nicht ungewöhnlich. Darunter auch Timothée Chalamet. Denn für seinen neuen Film Marty Supreme gibt er alles für möglichst viel Realismus.
Keine Brille? Kein Problem!
Regisseur Josh Safdie hat in einem Interview erzählt, wie weit der Schauspieler tatsächlich für eine überzeugende Performance gegangen ist. Im Gegensatz zu Marty Mauser, den er in dem Film verkörpert, trägt Timothée nämlich im echten Leben keine Brille. Deswegen greifen die beiden zu heftigen Maßnahmen: “Wir wollten ihm Kontaktlinsen mit +10 Dioptrien in die Augen setzen, und dann eine Brille mit -10 Dioptrien davorsetzen.” Am Ende sind es dann zwar nur +6 Dioptrien geworden, aber der Schauspieler hat es wirklich durchgezogen.
“Ich mache alles worum du mich bittest.”
Safdie erzählt weiter, dass die Kontaktlinsen den Schauspieler schwindelig fühlen lassen haben. “Er rief mich an und sagte, ‘Ich fühle mich wie in einem Fischglas.’” Trotzdem wollte Timothée sich nicht von der Idee abbringen lassen. Um sicherzugehen, dass das gesundheitlich unbedenklich ist, hat Timothée das Vorhaben sogar ärztlich abklären lassen. “Er hat mir gesagt: ‘Ich mache alles worum du mich bittest’,” erinnert sich der Regisseur.
Man kennt ihn für sein Engagement
Die Kontaktlinsen sind nicht das einzige Commitment, das der Schauspieler für seine Rolle eingegangen ist. Er hat nämlich auch seine Ping-Pong-Skills erweitert und dafür in Marty Supreme auf ein Double verzichtet. Diese Leidenschaft für seine Arbeit hat sich auch gelohnt, denn der Film ist mit ganzen 9 Oscar-Nominierungen und einem bereits gewonnenen Golden Globe mit auf der Favoritenliste. Wer sich selbst von Timothées schauspielerischer Leistung überzeugen möchte, kann Marty Supreme jetzt ansehen – Der Film ist nämlich vor Kurzem in den deutschen Kinos gestartet.