Madonnas Biopic gecancelt - Das steckt dahinter
Geplatzte Filmpläne: „Ich brauchte einfach mehr Budget“
Madonna hat sich erstmals öffentlich dazu geäußert, warum ihr lange geplantes Biopic nie zustande kam. Nach Angaben der Sängerin scheiterte das Projekt an Unstimmigkeiten wegen des Budgets mit dem Studio Universal Pictures. In einem Interview mit dem US Magazin „Interview Magazine“ erklärte die 67-jährige: "Ich hatte ein außergewöhnliches Leben. Ich hatte ein großes Leben, also brauchte ich ein großes Budget". Um dem Produzenten entgegenzukommen, habe Madonna sogar vorgeschlagen, den Film in Serbien zu drehen, um Kosten zu sparen. Gleichzeitig deutete sie an, dass das Studio möglicherweise nicht daran geglaubt habe, dass sie ihr Vorhaben tatsächlich umsetzen würde.
So wollte Madonna ihre Geschichte erzählen
Der geplante Madonna-Film sollte die Geschichte der Sängerin von ihren Anfängen in Michigan bis zum Höhepunkt ihrer Karriere erzählen. Besonderer Fokus sollte dabei auf ihren ersten Jahren in New York, ihrem Aufstieg zur Popikone, bis hin zu ihrem Album „Ray of Light“ liegen. Madonna selbst engagierte sich intensiv für das Projekt und arbeitete bereits seit 2 Jahren am Drehbuch. Für die Hauptrolle war Julia Garner vorgesehen, die nach einem langen Verfahren für die Rolle auserwählt wurde. Ein Neustart für den Film bleibt ihr jedoch erschwert, da die Rechte am Drehbuch weiterhin bei Universal liegen.
Das nächste Kapitel spielt bei Netflix
Der große Madonna-Film auf den viele gehofft haben, wird zwar vorerst nicht entstehen, dennoch ist das Projekt noch lange nicht aufgegeben. Gemeinsam mit dem Produzent Shawn Levy arbeitet die Popikone an einer limitierten Netflix-Serie über ihr Leben. Das Projekt wurde bereits 2025 bekannt gegeben, doch ob Julia Garners auch hier als Hauptrolle vorgesehen ist, bleibt vorerst noch unklar. Zwischen öffentlichen Kontroversen, zahlreichen Chartplatzierungen, kultureller Wirkung und Stilrevolutionen könnte eine Serie letztendlich sogar ein passenderes Format sein.