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johnny depp verliert rechtsstreit

johnny depp - rechtsstreit verloren

© foto: dpa

johnny depp hat seinen rechtsstreit gegen die boulevardzeitung 'the sun' verloren. das entschied der high court in london laut einer online-veröffentlichung am montag. einen termin vor gericht gab es nicht mehr. der 57 jahre alte schauspieler hatte wegen eines artikels gegen die zeitung geklagt, in dem behauptet wurde, er habe seine ex-frau amber heard körperlich misshandelt.

der promi-prozess am high court im juli hatte weltweit für aufmerksamkeit gesorgt und sich zum rosenkrieg zwischen den beiden entwickelt. wochenlang zeichneten depp und seine 23 jahre jüngere ex-frau das bild einer zutiefst zerstörerischen beziehung.

die schauspielerin hatte vor gericht ausgesagt, sie habe todesangst vor depp gehabt: er habe sie oft angeschrien, getreten und sogar gewürgt. depp selbst hatte wiederum behauptet, heard sei selbst gewalttätig gewesen. sein anwalt nannte sie zum abschluss sogar eine "zwanghafte lügnerin". völlig unstrittig war im prozess, dass depp immer wieder unter seiner drogen- und alkoholsucht litt. auch er selbst räumte das ein.

johnny depp und amber heard hatten sich bei den dreharbeiten zum film 'the rum diary' kennengelernt. das paar trennte sich 2016 nach nur 15 monaten ehe.

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