lifestylenews >

halsey: macht was sie will

halsey - macht was sie will

© foto: dpa

halsey hatte eine schwierige kindheit. mit 16 zog die sängerin bereits aus ihrem elternhaus aus, um sich der musik widmen zu können. sie hat allerdings diagnostizierte mentale probleme, was ihr bis heute probleme bereitet. an ihrem tiefsten punkt dachte halsey sogar daran, sich zu prostituieren, um an geld zu kommen. “Als ich in New York wohnte, war ich noch ein Teenager. Meine Freunde suchten sich Dekorationen für ihre Schlafzimmer im Studentenheim aus und ich überlegte mir, ob ich einen Fremden in mich eindringen lassen sollte, damit ich mein nächstes Essen bezahlen kann. Es war nicht so, dass ich etwas Schlechtes getan hatte. Es war nicht so, weil etwas mit mir nicht stimmte und es war auch nicht so, weil meine Eltern mich nicht liebten - weil das taten sie sehr. Jedoch führte eine Reihe von unglücklichen Ereignissen dazu, dass ich mich in dieser Lage befand und es kann absolut jedem passieren". 

doch nachdem halsey sich selbst in die psychatrie einwies, ging es wieder bergauf. dort kämpfte sie gegen angstzustände, panikattacken und ihre bipolare störung.“Ich wurde zweimal eingewiesen. Aber ich schäme mich nicht, gerade jetzt darüber zu sprechen. Ich habe zu [meinem Manager gesagt]: 'Hey, ich werde jetzt nichts Schlimmes tun, aber ich komme an den Punkt, an dem ich Angst habe, dass ich es tun könnte, also muss ich gehen und herausfinden [was es ist].’ Es geschieht noch immer in meinem Körper.”, sagte die 'without me'-interpretin gegenüber dem 'Rolling Stone'. 

bezüglich ihrer musik lässt die sängerin sich allerdings von niemandem etwas sagen. nachdem sie ihren hit '11 minutes' veröffentlichte und dieser durch die decke ging, droppte halsey ihre 'wuthymne' `nightmare´. diese entscheidung unterstützen nicht alle aus dem team der amerikanerin, wie sie der 'cosmopolitan' verriet: “Genau das ist das Problem: Ich mache, was ich will und ich schlage jeden, der mir im Weg steht und sagt, dass ich etwas nicht machen soll, zu Boden. Sollten es die Leute dann nicht mögen, frage ich mich: ‘Warum [nicht]?’ Als ich ‘Nightmare’ kreierte, haben mir einige Personen gesagt: 'Ich glaube nicht, dass das ein guter Move ist. Du hattest gerade einen Nummer-eins-Hit und jetzt willst du diesen komischen, politischen Song rausbringen? Das ist nicht sicher.’ Naja, genau deswegen mache ich es.”

Inhalt wird geladen

anzeige

nach oben